Bad & Energie

Brennwertheizung - gut für die Umwelt und Geldbeutel

Brennwertgeräte haben die gleichen Einsatzbereiche wie herkömmliche Kessel. Sie übernehmen die Beheizung von Wohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser und können auch mit Einrichtungen für die Warmwasserbereitung kombiniert werden. Von diesen Konstruktion unterscheiden sie sich dadurch, dass sie durch Nutzung der Abgaswärme einen wesentlichen höheren Wirkungsgrad erreichen und auf diese Weise weniger Energie verbrauchen. Bei herkömmlichen Wärmeerzeugern werden die Abgase Temperaturen von etwa 150°C in den Schornstein abgeleitet. Brennwertgeräte sind in der Lage, den Abgasen einen großen Teil ihrer Wärme zu entziehen und in den Heizkreislauf zurückzuführen. Dabei wird auch der Wasserdampf, der als Verbrennungsprodukt in den Abgasen enthalten ist, so weit Abgekühlt, dass er Kondensiert (also Wassertröpfchen bildet) und zusätzliche Wärme (die so genannte Kondensationswärme) freisetzt. Auf diese Weise wird der Wirkungsgrad wesentlich erhöht: Gegenüber modernen Niedertemperaturheizkesseln lassen sich 10-15 Prozent Energie einsparen.